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vom 18. Juni 2001

neues Quartett

Tiahuanaku

Puerta del Sol

am Titikakasee

unser Hotel:...

...Chasqui de Oro...

...in Copacabana

die Kathedrale

Schilfboot

Isla del Sol

Tunupas Spuren, auf dem Weg...

...zum heiligen Felsen

Bolivia's Finest

Profi-Models

Immerhin, es regnet nicht mehr. Aber ob Michis gestrige Basteleien an seinem Mopped was gebracht haben und ob es wieder fährt, muss sich erst noch herausstellen.
Beim ersten Test in der Früh springt es zumindest schon mal an. Wir können uns also auf den Weg machen, zusammen mit Antje und Andreas, für die mit ihren schweren Moppeds und den Strassenreifen die Piste heute noch mehr ein Eierlauf ist als für mich. Ausnahmsweise bin ich mal nicht die langsamste, wie aufbauend!
Die Wolken hängen bis tief ins Tal, der Nebel lässt uns den Gegenverkehr oft erst spät erkennen. Zum Glück ist der erstaunlich rücksichtsvoll und lässt uns überraschenderweise meist die Vorfahrt. Nur einmal, ausgerechnet als Antje gerade mit leichten Problemen mitten in einer Wasserfurt steckenbleibt, kommt gerade ein Truck entgegen, und fährt ihr stur und laut hupend genau vor die Nase, sodass sie erst keinen Platz hat, auszuweichen.
Ich traue meinen Augen kaum, ohne zu zögern eilt Michi schnell zu Hilfe und übernimmt diese undankbare Aufgabe. Da schau her, das sollte mir zu denken geben, weigert er sich bei mir doch sonst jedes Mal strikt, mir Violeta durchs Wasser zu fahren, weil er sich keine nassen Füsse holen will. Ich will mal davon ausgehen, dass er im Grunde weiss, dass ich seiner Hilfe eigentlich gar nicht bedarf.
Inzwischen nieselt es wieder. Und zwar derart penetrant, dass ich nicht mehr nachkomme, meine Brille klar genug abzuwischen, um wenigstens zu erkennen, wo ich hinfahre. Es hilft nichts, ich muss sie schliesslich abnehmen. Das ist allerdings keineswegs eine Besserung, denn es führt wiederum dazu, dass ich irgendwann Staub ins Auge bekomme, der noch dazu so hartnäckig ist, dass ich nur noch tränenden Auges und somit genauso blind wie vorher durch die Gegend fahre.
Irgendwannn ist es geschafft, wir bekommen wieder Asphalt unter die Räder. Aber das war noch längst nicht alles, schliesslich sind wir noch nicht ganz oben, und es wird immer kälter. Durch die unvermeidlich feuchten Handschuhe frieren mir noch vor der 4.000-m-Grenze fast die Finger ab. Ich kann nicht begreifen, warum ich ausgerechnet für die Hände nicht auf GORE-TEX bestanden habe!
Aber alles geht irgendwann vorbei, und am Nachmittag sind wir endlich wieder in La Paz. Michi lotst unseren Tross fast zielsicher durch die Stadt, nur am Abzweig zur Brücke fährt er vorbei. Also fahren wir diesmal unten rum und durchqueren die enge Schlucht, was zu manchen nicht ganz einfachen Abbiegemanövern zwingt. Als Schlusslicht des Konvois verliere ich dann auch noch an einer Ampel den Anschluss. Aber wozu hab ich schliesslich in einer südamerikanischen Grossstadt moppedfahren gelernt?! Auf solchem Terrain bin ich einfach immer noch fitter als im Gelände, und so kann ich die anderen bald wieder einholen.
Nur, so nobel wie im Hostal Rosario wohnen wir diesmal leider nicht. In derselben Strasse nur ein paar Häuser weiter kommen wir sehr billig unter, und daher spielt es keine Rolle, dass wir weder heisses Wasser noch Strom haben, und dass die Betten ziemlich durchgelegen sind. Es ist sowieso nur für eine Nacht.
Michis Drang nach Ordnung und Gewohnheit schlägt immer noch immer wieder durch, und so suchen wir erneut, inzwischen zum 3. Mal in Folge, dasselbe Restaurant auf, wo wir wieder dasselbe Essen bestellen. Michi, weil er sich inzwischen an das Menu gewöhnt hat, und ich greife mangels weiterer Auswahl darauf zurück. Aber was soll's, ich fühle mich eh nicht besonders wohl, und kann daher leicht auf neue Experimente verzichten. Ich ziehe mich anschliessend sogar lieber ins Bett zurück, während die anderen drei an unserem letzten gemeinsamen Abend noch auf ein Bier gehen.

19.06.2001
Da wir alle vier zunächst noch denselben Weg haben werden, gehen wir auch noch zusammen frühstücken. Wo könnt es anders sein als im Markt, die geschäftige und gleichzeitig gemütliche Atmosphäre hier fängt uns jedes Mal aufs Neue ein. Die anschliessende Suche nach einer Cassette der in Coroico gehörten Gruppe Rijchary bleibt leider erfolglos, es ist noch zu früh, die meisten Läden haben noch zu. Bleibt also nur Copacabana, unser nächstes Ziel, als letzte Hoffnung.
Am Stadtrand trennen sich nun unsere Wege. Antje und Andreas ziehen weiter gen Süden nach Oruro, Michi und ich fahren zunächst nach Tiwanacu, um uns dort die grösste und wichtigste archäologische Stätte des Landes anzusehen. Ohne Führer und erklärende Worte bleiben uns aber leider die Hintergründe verborgen, und so sehen wir nur ein paar alte Steine, die früher wohl wichtige Tempel gewesen sind, mit Figuren und Köpfen, die sicher ihre tiefere Bedeutung haben. Auch was es genau mit der Puerta de Sol auf sich hat, bleibt uns ein Rätsel.
Nun könnten wir über Desaguadero weiterfahren, dazu müssten wir aber nach Peru rein und wieder raus. Zum einen, um uns wegen einer solch kurzen Strecke doppelte Zollformalitäten zu ersparen, zum anderen weil die Strecke östlich am Titicacasee entlang eh die schönere sein soll, fahren wir lieber wieder zurück bis auf die Hauptstrasse, die La Paz mit Copacabana verbindet. Laut Karte müssen wir auch nicht die ganzen 50 km zurückfahren. Bei Tambillo gibt es eine Querverbindung, über die wir etwas abkürzen können. Die Strecke ist sogar ausgeschildert, und ein paar km schaukeln wir über eine holprige Piste, in der wir von einem Schlagloch ins nächste fallen. Das wäre nicht weiter tragisch, bloss auf einmal stehen wir unvermittelt vor einer tiefen Wasserfurt. Ehrfürchtig betrachten wir sie eine Weile, bis wir zu dem Schluss kommen, dass wir hier keine Chance haben, trockenen Fusses auf die andere Seite zu gelangen. Bei den derzeit herrschenden Temperaturen ziehen wir es daher vor, umzukehren und die nächste Querverbindung von Laja aus zu probieren. Die beiden hier zu überquerenden Flüsse sind auf der Karte nur gestrichelt eingezeichnet, vielleicht sind sie ja mittlerweile ausgetrocknet.
Wieder geht es etliche km durch eine schöne und sonnige Landschaft über eine bucklige Piste dahin, vorbei an Lamas, hoch bepackten Eseln und keifenden Hunden. Und tatsächlich überwinden wir die erste Furt, doch die nächste, keine 500 m weiter, ist so schlammig und sumpfig, dass wir nun endgültig kapitulieren. Wozu gibt es schliesslich Asphaltstrassen und Brücken?!!
Jetzt müssen wir uns aber sputen, wenn wir heute noch bis Copacabana kommen wollen. Zum Glück geht es nun zügiger voran. Schon bald sehen wir den Titicacasee, den höchsten schiffbaren See der Welt, vor uns liegen. Dahinter werden die mächtige, schneebedeckte Bergkette und der klare Himmel schon langsam von der langsam sinkenden Sonne in neue Farben getaucht. Einfach ein herrliches Panorama! Wenn es bloss nicht schon wieder so kalt wäre! Sobald die Sonne verschwindet, wird es einfach ungemütlich.
Von Tiquina aus führt nun eine Fähre auf die Halbinsel. Das Holzboot ist gerade gross genug, um einen Laster und unsere beiden Moppeds aufzunehmen. Es ist mit Holzlatten ausgelegt, zwischen denen in Längsrichtung breite Löcher klaffen. Man sollte daher beim Auffahren möglichst nicht von der Spur abkommen, wenn man sich nicht etwas tiefer im nassen Schiffsrumpf wiederfinden will.
Dieses Hindernis kann ich gerade noch erfolgreich nehmen, aber nun stehe ich da, und kann nicht absteigen, ohne bei der Schaukelei gleich mitsamt dem Mopped umzukippen. Am besten bleibe ich einfach darauf sitzen. Zu spät merke ich, dass das alles andere als angenehm ist, denn ständig habe ich den Eindruck, dass ich Violeta bei den Seegang nicht werde halten können, und gleich in das Loch neben mir kippen werde. Zum Glück passiert nichts dergleichen, obwohl auch der LKW vor uns bedenklich hin und her schwankt. Ich bin heilfroh, als wir endlich das andere Ufer erreichen und von Bord können.
Obwohl es schon spät ist und wir auf den Moppeds fast erfrieren bei den Temperaturen, beschliessen wir, dennoch die letzten 40 km bis Copacabana zu fahren, denn Tiquina macht keinen sonderlich einladenden Eindruck.
Es geht quer über die Halbinsel, die den Titicacasee quasi in 2 Hälften teilt. Wir erleben einen herrlichen Sonnenuntergang, blicken dabei von oben hinab auf den See mit seinen typischen Schilfufern, dazu im Hintergrund die schneebedeckten Berge. Wir könnten diese Aussicht noch lange so weiter bestaunen, aber viel zu schnell geht die Sonne ganz unter, und es ist bereits finster, als wir schliesslich Copacabana erreichen.
Hier entdecken wir direkt am Strand das Hotel Chasqui de Oro, sieht ziemlich gross und feudal aus. Unsere Motos verlieren sich fast in dem riesigen Innenhof. Don Raúl, der Geschäftsführer, gibt uns das Zimmer mit der besten Aussicht, und lässt unser staubiges und schweres Gepäck hochtragen. Wir können unser Glück kaum fassen, wir können hier oben die Wellen rauschen hören, vom bequemen Bett aus blicken wir direkt auf den See und ich kann nachts den Sternenhimmel beobachten. Welch ein Luxus!! Überhaupt ist das Hotel noch ganz neu, es funktioniert erst seit 2 Monaten.

20.06.2001
Auch am Morgen werden wir weiter verwöhnt, zum Frühstück gibt es neben dem normalen Kaffee, Brot und Marmelade am Buffet auch noch Fruchtsalat und Yoghurt.
Der Ort Copacabana gibt nicht sehr viel her. Sehenswert ist eigentlich nur seine imposante Kirche an der Plaza. Ansonsten scheint er nur aus Hostals und Tour-Anbietern zu bestehen, denn hier ist der Ausgangspunkt für die Ausflüge auf die Inseln im Titicacasee. Natürlich wollen wir da auch hin, und schliesslich buchen wir für morgen bei 'Titicaca' Tours, die uns schon in der Turi-Information empfohlen wurden. Sonst gibt es hier nicht viel zu unternehmen, zum Baden ist das Wasser zu kalt, ausserdem ist immer noch jegliche Aktivität recht anstrengend, denn wir sind nunmal immer noch auf 3.800 m Höhe. Wir suchen nur noch nach dem örtlichen Krankenhaus, denn Michi glaubt, sich nach seinem Treppensturz vor ein paar Tagen in Coroico einen wirbel ausgerenkt zu haben. Als wir aber das Gebäude ganz oben am Ortsende schnaufend erreichen, überlegt er es sich anders, und will lieber noch ein paar Tage abwarten. Es scheint ihm wohl nicht vertrauenserweckend genug, obwohl es gar keinen so schlechten Eindruck macht, äusserlich zumindest.
Am Abend lassen wir uns zum Essen in ein Lokal mit Live-Musik locken. Diesmal kostet es keinen Eintritt. Dabei wären wir schon bald bereit, dafür zu zahlen, damit die Gruppe wieder aufhört. Zu den eintönigen Schlägen einer Trommel scheinen 6 Panflöten alle nur wild durcheinander zu pfeifen, eine Melodie ist kaum zu erkennen, wahrscheinlich wurden die Jungs gerade von der Strasse weg angeworben, man hat ihnen schnell einen Poncho übergeworfen und eine Flöte in die Hand gedrückt. Das tun wir unseren Ohren nicht länger an, schlingen unser Essen hinab und flüchten in unser kuscheliges Hotelzimmer.

21.06.2001
Wir müssen mal wieder früh raus, um 8.15 müssen wir am Strand am Bootssteg sein. Die Fahrt geht 2,5 Stunden bis zur Sonneninsel, die früher gar keine Insel war, weil es den See noch nicht gegeben hatte. Er entstand erst durch das Abschmelzen von 3 Gletschern, der letzte davon 1.500 v.Ch., wodurch die damals bereits heilige Stätte erst zur Insel wurde.
Nach dem Anlegen laufen wir 45 mins. hinauf zum heiligen Felsen, begleitet von einem Führer, der uns sein als Schüler von 3 alten Indio-Priestern erworbenes Wissen verständlich weitergibt. Wir erreichen eine Steinmauer, die von einem Ende der Insel zum anderen verläuft. Hier wurde die Insel in 2 Bereiche geteilt. Dem gewöhnlichen Volk, das aus ganz Südamerika, von den Onas auf Feuerland bis zu den Azteken in Mexiko hierher gepilgert kam, um dem Felsen Opfergaben darzubringen, war es nämlich nicht erlaubt, selbst bis zum heiligen Felsen zu kommen. An der Mauer nahmen die hohen Priester die mitgebrachten Opfergaben entgegen, stiegen die Treppe hinab und brachten sie an die heiligen Stätten.
Wir dürfen heute natürlich schon weiterlaufen, und auf dem weiteren Weg kommen wir an riesigen Fussspuren im Fels vorbei.Hier scheiden sich die Geister. Unser Führer erklärt uns, es seien die Spuren von Tunupa, der wir viele andere auch aus dem Felsen hervorgegangen ist, und als erster in die Welt zog, um die Religion der Tiwanacus, die bereits lange Zeit vor den Inkas lebten, zu verbreiten. Für die ausländischen Archäologen hingegen sind es wohl die Spuren der Sonne, die auch aus dem Felsen geboren wurde.
Keuchend erreichen wir endlich den heiligen Felsen selber. Und tatsächlich sind darin noch deutlich die Löcher zu erkennen, aus denen jeweils die Sonne, der Mond und die Blitze hervorgegangen sind! Wir stehen also hier am Ursprung der Welt!!
Neben anderen wichtigen Persönlichkeiten stammt auch der allererste Inka, Manco Capac, aus diesem Felsen. Nun war es aber so, dass alle bisharigen Kulturen friedlich nebeneinanderher gelebt haben, und alle den Puma, den Kondor und die Pachamama (die Mutter Erde) vergöttert haben. Manco Capac jedoch wollte ihnen einreden, dass die Sonne und der Mond die wahren Götter sind. Daher wurde er von der Insel verstossen. Unterwegs, auf der Suche nach einer neuen Heimat, fiel sein goldener Zauberstab auf die region von Cusco. Dort liess er sich nieder, und es gelng igm, die dort lebenden Völker zu unterwerfen. Die Inkas organisierten sich, und später erinnerte man sich an den Verstoss von der Insel, und das neue Inka-Heer zog aus, um die Sonneninsel wiederzugewinnen. So haben sie schliesslich einen Grossteil von Südamerika eingenommen, und haben die Tempel und Gebäude der alten Kulturen besetzt. Als ein Jahrhundert später die Spanier einfielen, hielten sie fälschlicherweise die nun herrschenden Inkas für die Erbauer all der Meisterwerke, die in Wirklichkeit schon viel älter waren.
Hier auf der Sonneninsel haben die Inkas den unweit des Felsens stehenden heiligen Tisch dazu benutzt, um ihre ausgewählten Jungfrauen zu opfern. Dies taten sie dreimal im Jahr, und jedes Mal wurden 10 Frauen geopfert. Dazu wurde jede von ihnen in goldene Gewänder gehüllt, bevor ihnen auf dem Tisch die Brust aufgeschnitten und das Herz ausgerissen wurde. Das dabei auslaufende Blut wurde von kleinen Jungen in Tongefässen gesammelt und gegen den heiligen Felsen gespritzt. Danach wurden die toten Körper in den See geworfen. Vor ein paar Jahrzehnten hat der Franzose Jacques Cousteau mit Expeditionen im See begonnen, und dabei mehrere Mumien gefunden.
Die bereits vor den Inkas hier lebenden Tiwanacus hingegen hielten an diesem Tisch lediglich ihre Zeremonien und Rituale ab, die sich bis heute erhalten haben. Immer noch kommen sie hierher, dreimal im Jahr. Der wichtigste Tag ist der 21. Juni, also heute. Die ganze Nacht verbringen sie hier und warten auf den Sonnenaufgang. Denn heute bricht der erste Sonnenstrahl über den Felsen herab genau auf die Mitte des Tisches, und so empfangen sie mit ihren Ritualen die kosmische Energie der Sonne. Am Abend das Gleiche, wenn auch der letzte Strahl der untergehenden Sonne genau auf die Mitte des Tisches trifft. Ob wir, die wir nun genau am Neujahrstag der Tiwanacus hier sind, auch etwas von dieser Energie abgekommen?!!
Die weitere Fahrt zur Mondinsel, auf der früher nur Frauen lebten, zieht sich ziemlich lange hin. Und auch später, auf dem Südteil der Sonneninsel, hat kaum noch einer Lust auf eine Besichtigung weiterer Tempel und Ruinen.
Nach dem anstrengenden Tag haben wir uns unser Abendessen redlich verdient. Unsere letzten Bolivianos lassen wir in einem wenig besuchten, weil etwas versteckt im Hinterhof liegenden, aber sehr guten vegetarischen Lokal. Diesmal mit stimmungsvoller Hintergrundmusik, und direkt am wärmenden Kamin sitzend.

22.06.2001
Als Überraschung bekommen wir im Chasqui de Oro zum Frühstück heisse Pfannkuchen gebacken! Köstlich!!
Die allerletzten noch übrigen Bolivianos, -soviel konnten wir gestern Abend gar nicht essen, um die loszuwerden-, werden nun noch im Tante-Emma-Laden um die Ecke in Benzin investiert. Dann brechen wir auf in Richtung Peru. Der Weg, den man uns aus der Stadt hinaus angibt, kann nicht der einzige sein, denn an der Piste wird gerade gearbeitet, und die aufgeschütteten Erdhaufen sind für 4-rädrige Fahrzeuge definitiv unpassierbar. Wir hingegen erreichen auch so die Grenze, 10 km weiter. Auf bolivianischer Seite geht alles ganz schnell. Wir bekommen unseren Ausreisestempel in den Pass, und nebenan beim Zoll geben wir nur den Zettel ab, der uns bei der Einreise für die Motos ausgestellt worden war. Das ist alles, wir haben freie Fahrt, bis wir 500 m weiter zu den Peruanern kommen...


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