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Bolivien ist das einzige der Andenländer ohne eigene Küste, welche es im Krieg gegen Peru und Chile verlor. Nicht zuletzt deswegen zählt es zu den ärmsten Ländern Lateinamerikas, da es ohne eigenen Hafen nur erschwert internationalen Handel betreiben kann.

La Paz wurde nach der Eroberung der alten Inkasiedlung Choqueyapu durch die Spanier am 20. Oktober 1548 gegründet. Der wettergeschützte tiefe Talkessel war, außer der ungünstigen Höhe, eine ideale Lage. In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sich La Paz zur größten und wichtigsten Stadt Boliviens, unter anderem auch deshalb, weil sie verkehrsgünstig am Kreuzungspunkt des spanischen Silberweges von Potosi nach Peru und am Coca-Handelsweg aus den Yungas lag. Daran konnte auch nicht die Ernennung Sucres als Hauptstadt Boliviens etwas ändern. La Paz entwickelte sich zum politischen und geistigen Zentrum des Landes. Heute leben hier knapp eine Million Indigena, Cholo und auch Europäer friedlich nebeneinander.

In Sucre, der 'Weißen Stadt', wo es noch immer einzigartige Beispiele der barocken Kunst gibt, scheint die Zeit stillzustehen. An jeder Ecke der offiziellen Hauptstadt von Bolivien sind sie zu finden. Darum ist Sucre auch offiziell als 'Monument of the Americas' und als Kulturerbe der Menschheit bei den Vereinten Nationen geführt.

Der Markt von Tarabuco in den Anden findet jeden Sonntag statt. Alle Indigenas (die ländlichen Bewohner Boliviens) der Region reisen in ihren Trachtenkleidern hierher, um mit ihren Produkten zu handeln und sie zu verkaufen. Die farbenfrohen, handgestrickten Stoffe, genannt 'aguayos', sind über die Grenzen Boliviens hinaus bekannt.


Potosí war in der Zeit seiner wirtschaftlichen Hochblüte die größte Stadt Amerikas, und ist mit 4065 m die höchstgelegene Großstadt der Welt. Sie verdankt ihre Existenz den überreichen Silbervorkommen des 'Cerro Rico', wie die Spanier den hinter der Stadt aufragenden, kegelförmigen Berg nannten. Von hier wurde gefördertes Silber nach Spanien und auch in das übrige Europa gebracht. Ein Spaziergang auf den Straßen Potosis läßt in die Zeit der spanischen Eroberer zurückblicken.

Der Salar de Uyuni ist der größte ausgetrocknete Salzsee der Welt und liegt auf einer Höhe von 3600m. Endloses Weiß, flimmernde Luftspiegelungen am Horizont, der Salar ist unüberschaubar, mit seinem Durchmesser von 180 km. Darunter wird das größte Weltvorkommen von Lithium vermutet, aber es gibt noch keine Technik diesen Rohstoff abzubauen.

Im tiefen Süden des Altiplano werden die Landschaften noch bizarrer. Hier trifft man auf mehrfarbige Wüsten und Seen, die von Salzwüsten und aktiven Vulkanen umgeben sind. Die Vegetation ist hier sehr dünn und ungewöhnlich, und das gesamte Gebiet steht unter Naturschutz.

Der Titicacasee ist natürlich eine der Hauptattraktionen, nach Meinung der Bolivianer ist er der am höchsten gelegene schiffbare See der Welt (3800 m), auch wenn es in Chile und Peru tatsächlich höhere Seen gibt.

Copacabana ist hier die grösste Stadt und Anlaufpunkt der Region. Insgesamt gibt es 36 Inseln im See, davon sind die bekanntesten die Sonnen- und die Mondinsel, von Legenden und Mythen über die Herkunft der Inkas umwoben.

Die Insel Suriqui ist fur ihren Bootsbau bekannt, und die Legende der Insel Incas erzählt von unterirdischen Gängen, die die Insel mit der alten Inka-Hauptstadt Cuzco in Peru verbinden sollen.


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