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Urlaub in

OSTTIROL
- Lamatrekking -

14. - 23.09.2007


vom 14. September 2007

aufwärts zum Villgrater Törl

oben am Villgrater Törl

im Zirbenwald

Gregorio ist zickig

im Nieselregen

der erste Schnee

bei Hans auf der Alm

es wird gekocht

zu fortgeschrittener Stunde

unser Bett im Heu

Ankunft beim Seppl am...

...Perloger Ranach

von links: Danilo, Doris, ich und Zorro

Aufstieg zur Schulter vom Bösen Weibele

am Gipfelkreuz

unser Vielfraß Danilo

s'Zedelachhüttl

Glorerhütte

Zorro vorm Großglockner

weiter zum Peischlachtörl

Zorro und ich

Panorama

Eselsteig

Kirchtag in Kals

Kirchtag in Kals

Kirchtag in Kals

Walzer

Annaschutzhaus

Abschied

Es war einmal vor langer Zeit, dass ich die Webseite des Osttiroler Llameros (www.dolomitenlama.at) entdeckte. Obwohl ich ihn gleich anschrieb wegen einer mehrtägigen Trekking-Tour, ist seither fast ein ganzes Jahr vergangen. Manchmal dauert es eben etwas länger, bis das Richtige passiert.
Wie vereinbart stehe ich jetzt - nach fast 6-stündiger Zugfahrt (!!) am Bahnhof von Lienz. In einer der letzten emails schrieb Karl-Peter, dass ich ihn schon erkennen würde. Und tatsächlich, der Anhänger, aus dem hinten ein paar Lamaohren herauslugen, ist nicht zu übersehen.
Im vollgestopften Allrad geht es weiter bis nach Innervillgraten, von wo aus uns der Grosse Tiroler Lamatrail in 8 Tagen bis Innsbruck führen soll, und wo wir jetzt als erstes natürlich die Lamas versorgen. Sie dürfen über Nacht im Stall eines Bergbauern unterstehen. Karl-Peter warnt eindringlich vor den Lamas: „Schau ihnen nicht in die Augen, sonst verliebst du dich!“ – „Ach was, so ein Schmarrn, sie mögen ja ganz nett sein, aber deswegen werd ich mich doch nicht gleich verlieben, noch dazu in ein Lama!!“, denke ich mir. Aber als wir wenig später beim Ausladen unserer Gefährten Gelegenheit haben, uns zu beschnuppern und Freundschaft zu schließen mit diesen außergewöhnlichen Tieren, da ist es schon um mich geschehen. Auf Anhieb könnt ich mich gar nicht für eines entscheiden, doch unser Llamero Karl-Peter, der seine Tiere und ihre Persönlichkeiten genau kennt, hat gleich erkannt, dass Zorro und ich das perfekte Team abgeben werden.
Im nahegelegenen Berggasthof findet sich dann unsere mit 5 Personen überschaubare Truppe komplett ein, und beim gemeinsamen Abendessen können auch wir uns nun gegenseitig beschnuppern. Das mit der Freundschaft wird hier natürlich noch etwas länger brauchen.

15. September 2007
Langes Ausschlafen ist beim Trekking nicht angesagt, das Frühstück ist für 7 Uhr angesetzt. Bis dahin soll auch jeder sein Gepäck fertig haben, aufgeteilt auf 2 gleich schwer bepackte Rucksäcke, damit diese gleichmäßig auf dem Sattel der Lamas verteilt werden können. Karl-Peter zeigt uns, wie das geht, damit wir das künftig selber machen können. Ich bin erleichtert, denn nichts hätte mich mehr gestört, als ein fertig bepacktes Lama wie ein Spielzeug oder wie ein bestelltes Essen vorgesetzt zu bekommen. Das eigenständige Anpacken gehört bei einem solchen Unternehmen schließlich genauso dazu wie ein gewisses Maß an Flexibilität und Toleranz. Außerdem liegt der Sinn des Lama-Trekkings keineswegs darin, dass sie nur als Packtiere dienen und einem damit das Trekking so bequem wie nur möglich gestalten sollen, sondern vielmehr in der Begegnung und im Erlebnis, mit diesen besonderen Tieren im Einklang mit der Natur unterwegs zu sein.
Schließlich sind wir startklar, und bei herrlichem Sonnenschein und blauem, nahezu wolkenlosen Himmel geht es los in Richtung Villgrater Törl auf ca. 2500 m, um von dort auf der anderen Seite abzusteigen nach St. Jakob, unserem heutigen Tagesziel. Aber es sollte anders kommen. Wir ahnen noch nichts davon, und zunächst läuft alles nach Plan, wie wir in leichtem Anstieg unbeschwert so dahinmarschieren, eingetaucht in diese herrliche Landschaft unseren Gedanken nachhängen und den sonstigen Alltagsstress bereits jetzt weit hinter uns gelassen haben. So erreichen wir die Unterstaller Alm. Ab hier wird der Anstieg etwas steiler. Im Grunde dennoch überhaupt kein Problem, wir konzentrieren uns auf den Weg, und langsam und ruhig setzen wir einfach nur einen Fuß vor den anderen, genauso wie die trittsicheren und geländegängigen Lamas es uns in ihrer Gelassenheit vormachen.
Fast haben wir es schon geschafft, es fehlen vielleicht noch 200 m, als Guy, eines der Lamas, aus nicht erkennbarem Grund erschrickt und ausrutscht. Da kann auch Karl-Peter nicht mehr helfen, hilflos müssen wir zuschauen, wie Guy den steilen Hang hinabrutscht. Karl-Peter ermahnt uns nur, an Ort und Stelle zu warten, während er Guy hinterher rennt. Die Zeit, in der wir wartend um die beiden bangen, kommt uns endlos vor. Dabei sind es nur wenige Minuten, bis er wieder da ist und uns erklärt, was uns eh längst klar war: wir müssen umkehren. Mit dem Schreck in den Gliedern und immer noch um das arme Tier besorgt, treten wir schweigend den Rückweg an, bis an die Stelle, wo uns Karl-Peter in den Wald zu Guy führt. Zwar bietet der einen jämmerlichen Anblick, wie er so daliegt - mit Schürfwunden, schwer atmend und aus der Nase blutend -, aber wir sind dennoch froh und erleichtert, dass es ihm relativ gut geht. Nach dem, was ihm da widerfahren ist, hatten wir mit schlimmerem gerechnet.
Gerne würden wir Hilfe holen, aber das geht nicht, keines unserer Handys hat hier Empfang. Notgedrungen müssen wir erst weiter hinab ins Tal. Tapfer stellt sich der geschundene Guy auf die Beine. Dass er schwere Schmerzen hat, ist ihm anzusehen, daher können wir nur staunen und Respekt zollen, wie er von ganz alleine mit uns mittrottet. Wir suchen den kürzesten Weg zur Strasse. Dort angelangt, versucht Karl-Peter mehrfach, mit Guy zurückzubleiben, damit er sich hinlegen und ausruhen kann, während wir anderen weitergehen, Hilfe zu holen. Aber nein, immer wieder gibt Guy uns zu verstehen, dass er lieber mit uns allen zusammen zurückgeht. Es ist einfach unfassbar und überwältigend, was diese Tiere für eine Kraft und einen Geist haben.
So kommen wir endlich an der Hütte an, von wo aus Karl-Peter den Rücktransport nach Hause organisiert und den Tierarzt verständigt. Gleichzeitig bietet uns die hilfsbereite Wirtin spontan an, dass wir selbstverständlich in der benachbarten Hütte übernachten können.
Obwohl alle Tiere gut versorgt sind, und auch wir alles haben, was wir brauchen, mache ich in dieser Nacht kaum ein Auge zu. Den anderen wird es sicher ähnlich ergangen sein. Und Karl-Peter ist sowieso erst mitten in der Nacht wieder zurück. Er hat Gregorio mitgebracht und erzählt uns am Morgen, dass der zunächst zwar nur widerwillig, dann aber doch verständnisvoll die Vertretung für Guy übernommen hat, damit Guy sich wieder erholen kann.
Auch Karl-Peter verdient ebenso wie Guy unsere Hochachtung, wie er in einer solchen Situation die Ruhe bewahrt hat und in keinem Moment den Überblick oder die Kontrolle verloren hat. Vermutlich ahnen wir noch nicht einmal, was alles notwendig war, damit alles so geregelt werden konnte, in allererster Linie zum Wohl des Lamas, und dann aber auch, dass wir jetzt wieder vollzählig dastehen und weitergehen können, fast, als ob nichts gewesen wäre.

16. September 2007
Natürlich beschäftigt uns das gestrige Erlebnis noch lange weiter, aber die herrliche Umgebung, die immer wieder fantastischen Panoramen – vom Törl aus blicken wir hinüber auf den grünen Wiesenfleck der Arventalalm, wo wir morgen Abend schon ankommen wollen - bei dem nach wie vor königlichen Wetter, lenken uns bald ab. Und vor allem die Ruhe und Entspanntheit, die die Lamas ausstrahlen, wenn wir beim Gehen ihren warmen Atem im Nacken spüren, sind ansteckend und lassen uns zumindest zeitweise alles mehr und mehr vergessen. Wie ursprünglich geplant führen uns alte Schmugglersteige und Wege ins Defereggental, wo wir am Abend müde aber zufrieden und glücklich am Ledererhof in St. Jakob ankommen.

17. September 2007
In kaum merklichem Anstieg überwinden wir heute knappe 800 Höhenmeter. Das Wetter hat sich mittlerweile gewandelt, es ist trüb geworden und es nieselt. Aber das stört uns nicht im geringsten, im Gegenteil, nichts könnte besser passen zu dieser Umgebung mit den steinernen Jagdhausalmen und dem größten zusammenhängenden Zirbenwald Europas. Und im Wald riecht es nicht nur nach Pilzen, wir sehen auch jede Menge. Das alles zusammen ergibt eine ganz eigene, urtümliche, fast gespenstische Stimmung. Nur unsere Lamas zeigen sich davon völlig unbeeindruckt, Zorro wiegt mich mit seinem sympathiebezeugenden Singsang schon am frühen Nachmittag fast in den Schlaf, und bei einer kurzen Rast labt sich unser Vielfraß Danilo ungefragt an meinem Balisto-Riegel, ich muss direkt aufpassen, dass für mich auch noch was übrig bleibt.
Nach 19 kurzweiligen Kilometern erreichen wir tatsächlich schon die Arventalalm. Wir konnten nicht Bescheid geben, dass wir uns verspäten würden, denn hier oben ist das Leben noch sehr einfach: es gibt keinen Strom, nur einen kleinen Generator, kein Telefon, kein Handy. Daher werden wir heute nicht wirklich erwartet, waren wir doch für den Vortag angekündigt. Aber das macht gar nichts. Wir sind dennoch willkommen, und Altbauer Hans bittet uns hinein in seine warme Stube. Mit ihm zusammen verbringen wir einen zünftigen Abend, gemeinsam kochen wir uns den leckersten aller Spaghetti-mit-Sugo-Töpfe, den wir gegen kein 5-Sterne-Menü der Welt eintauschen würden, und bald sind auch ein paar Flaschen köstlichen Rotweins geleert. Ich muss allerdings zugeben, dass ich gelegentlich so meine Mühe habe, seinen Geschichten und seinen Weisheiten zu folgen, die Hans uns in seinem Südtiroler Dialekt erzählt.
So lustig wir es auch haben, mitunter wird Hans richtig ernst. Er macht sich schon jetzt Sorgen um uns und hat Bedenken ob unserer geplanten Route, weil es in der vergangenen Woche bis weit herunter geschneit hat, was eine Überquerung nach Südtirol nahezu unmöglich macht. Dann warnt er uns noch vor dem „deiflischen Dienschdog“, in diesem Sommer wäre das Wetter immer dienstags schlecht geworden. Nicht, dass wir ihn nicht ernst nehmen würden, denn wer so viele Jahrzehnte wie Hans auf der Alm verbracht hat, der weiß, wovon er spricht. Wir werden seine Worte sicher bedenken, wollen es aber doch wenigstens versuchen.

18. September 2007
Zunächst verbringen wir noch eine romantische und ruhige Nacht im wohlig warmen Heu, begleitet vom Klang der Kuhglocken im Stall, bevor am heutigen frühen Dienstagmorgen das Wetter dann tatsächlich total umschlägt. Ein heftiger Wind faucht wie im tiefsten Patagonien, wenig später setzt dazu noch starker Regen ein, der weiter oben erbarmungslos in Schnee übergeht. Hans sollte also Recht behalten. Wir müssen einsehen, dass wir hier nicht weiterkommen. Nach einem stärkenden original Bergbauernfrühstück machen wir uns gezwungenermaßen daran, den Rückzug anzutreten. Bei einem Wetter, wo man den sprichwörtlichen Hund nicht vor die Tür schicken würde, stapfen wir hinaus zu den Lamas, die auf der Weide liegen, als würden sie sich in der Wüstensonne aalen. Eingehüllt in ihre warme Wolle macht ihnen dieses Sauwetter überhaupt nichts aus. Aber auch wir sind entsprechend ausgerüstet, und auch uns kann das Wetter nichts anhaben. Naja, jedenfalls fast nichts. Nur meine Regenjacke ist nicht mehr dicht, und bis wir an der Oberhausalm ankommen, bin ich nass bis auf die Haut. Aber ich hab ja meinen treuen Freund Zorro, ich brauch ihn nur kurz zu umarmen, schon ist mir wieder warm. Und drinnen am warmen Kachelofen ist sowieso alles bald wieder trocken.
Zum 2. Mal muss nun Karl-Peter einen Rücktransport organisieren, diesmal für uns alle. So ist das nunmal. Da hilft keine noch so perfekte Planung und Organisation, gegen die Natur gerade inmitten dieser Bergwelt, genauso wie gegen unvorhergesehene, manchmal dramatische Ereignisse, bleibt der Mensch einfach noch machtlos. Und das ist auch gut so. Ein Unternehmen wie dieses ist halt kein simpler Spaziergang. Dennoch betrachten wir unsere kleine Expedition keineswegs als gescheitert. Wir wollten zwar nach Innsbruck, aber viel wichtiger als das Ziel ist uns der Weg. Und in den Osttiroler Bergen gibt es für uns noch jede Menge unbekannter Wege zu entdecken. Also disponieren wir einfach um und machen Oberlienz zu unserem Basislager, von wo aus wir in den nächsten Tagen die herrliche Umgebung erkunden werden. Das hat obendrein noch den praktischen Nebeneffekt, dass Karl-Peter täglich nach Guy schauen kann. Und für uns alle ist es beruhigend zu beobachten, wie es ihm von Tag zu Tag besser geht.

23. September 2007
Gerade so als ob Pachamama, die in der Heimat der Lamas heilige Mutter Erde, uns für die Ereignisse der letzten Tage entschädigen wollte, werden wir an den restlichen Tagen mit herrlich sonnigem Spätsommerwetter reichlich entlohnt. Den Mittwoch lassen wir ruhig angehen, und statten mit einer kurzen, genüsslichen Runde dem Seppl am ehemals bewirtschafteten Perloger Ranach einen Besuch ab. Am liebsten würden wir uns gleich häuslich niederlassen in seiner einmalig gemütlichen Hütte. Aber wir müssen weiter, schließlich wollen wir noch über das Lederer Ranach, und dann zurück hinunter über die Spuleze, den Moasersteig und den Perlogerhof.
Auf dem Weg von Glanz nach oben in Richtung Laschkitze hinauf auf die Schulter zum Kreuz, das auf ca. 2300 m von der Jungbauernschaft Glanz errichtet wurde, stapfen wir schon bald durch den ersten Schnee, noch unterhalb der Baumgrenze. Auch wenn das hier und heute noch überhaupt kein Problem für uns darstellt und es einfach nur wunderschön anzuschauen ist, wie die weiße Decke in der Sonne glitzert, macht uns das dennoch mehr als deutlich, dass unsere Entscheidung richtig war.
Haben wir schon geglaubt, dass das bislang gebotene Panorama kaum noch zu toppen sei, so werden wir tags darauf eines Besseren belehrt. Vom Lucknerhaus ausgehend steigen wir hinauf zur Glorerhütte auf 2.640 m. Auf einmal befinden wir uns in einer überwältigenden, einsamen und nahezu unberührten Landschaft, die der in den Anden, wo die Lamas ursprünglich zuhause sind, in nichts nachsteht. Zu allem Überfluss gibt uns auch noch einer der seltenen Bartgeier die Ehre und dreht über unseren Köpfen seine Runde. Wenn unsere Lamas ihn mal nicht für einen Kondor halten, so wie er im Aufwind majestätisch dahin gleitet!
Wir verweilen etwas länger auf der Glorerhütte und bei einer zünftigen Jause genießen wir die Aussicht so lange wie möglich. Beim Abstieg über den Eselsteig präsentiert sich uns somit der Großglockner stolz im warmen Spätnachmittagslicht. Überhaupt haben wir eine Fernsicht bis weit in die Dolomiten. Wenn das mal keine Belohnung ist! Sollte der ein oder andere von uns bislang noch gezweifelt haben, ob er nach den anfänglichen Schwierigkeiten die Tour nicht besser hätte abbrechen sollen, so sind spätestens jetzt jegliche Zweifel verflogen. Auch die Lamas fühlen sich sichtlich wohl hier oben. Während ich als Gelegenheitsbergwanderin mich schon mal auf den schmalen Steig konzentrieren muss, trotten Zorro und seine Kumpels mit der größten Selbstverständlichkeit dahin. Und je höher wir gelangten, umso besser schmeckt ihnen offensichtlich immer das Gras, das sie vorfinden. Kein Wunder, sind sie doch an das karge Hochlandfutter in den Anden angepasst. So haben wir mitunter unsere liebe Mühe, sie vom Fressen abzuhalten, und sie protestieren schon mal eigensinnig. Aber kann man ihnen etwas abschlagen, wenn sie einen dann anschauen mit ihren großen runden Samtaugen?
Am Samstag ist dann noch Kirchtag in Kals. Wir lassen uns diese Gelegenheit nicht entgehen um auch etwas vom Osttiroler Brauchtum kennen zu lernen. Dabei ist es für uns Städter sehr bewegend zu beobachten, wie man hier in den Bergen noch mit seiner Heimat verwurzelt ist und die alten Traditionen hoch hält und weiter pflegt. Schön, dass es das trotz aller Globalisierung heute wirklich auch hier bei uns in Europa noch gibt. Es geht sich sogar noch ein Walzer aus beim Frühschoppen, danach machen wir uns noch einmal auf den Weg.
Es geht diesmal hinauf zum Ederplan Heimkehrerkreuz, wo wir einen traumhaften Sonnenuntergang genießen, bevor wir uns in der Annaschutzhütte gemütlich einrichten, denn wir werden unsere letzte gemeinsame Nacht hier oben verbringen. So schön dieser letzte Trek auch sein mag, es mischt sich doch schon etwas Wehmut und Trauer mit ein, denn nach dem Abstieg am Morgen heißt es Abschied nehmen, von der herrlichen Landschaft, aber vor allem von unseren Lamas und ihrem Llamero, die uns ein in jeder Hinsicht unvergessliches Erlebnis mit vielen bereichernden Erfahrungen beschert haben und die wir alle in unser Herz geschlossen haben. Wir wissen jetzt schon, dass wir das sanfte Schnauben und das rührige Singen, das uns die ganzen Tage über treu begleitet hat, vermissen werden, und wir sind uns einig, dass wir bald wieder einmal dabei sein werden.

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