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- F.A.Q. -

1. du bist soviel unterwegs (gewesen), planst nun diese gigantische Tour durch Südamerika...: wie zum Teufel finanzierst du das?? Bzw. welchen Job hast du, der dich immer wieder für so lange Zeit "weglässt"?
- das ist gar nicht so schwer. Schliesslich lebt es sich kaum irgendwo auf der Welt so teuer wie hierzulande. Und man mus einfach nur seine Prioritäten oder Ziele kennen, dann ist es ein leichtes, genug Geld für eine solche Reise zur Seite zu legen. Schliesslich kostet sie auch nicht mehr als ein neuer Mittelklassewagen (für die Pferdetour veranschlage ich jährlich ca. 8000 Euro).
Ich habe auch keinen coolen Job, mit dem ich eine solche Tour vereinbaren könnte. Auch hier, muss ich wissen, was mir wichtiger ist. Ich persönlich habe mich für meine Reisen entschieden. Also arbeite ich, um mir das Geld dazu zu verdienen, und dann kündige ich. Ich sag immer, "Zeit hat man nicht, man muss sie sich einfach nehmen, für das, was einem wichtig ist".
Man muss sich einfach ein bisschen lösen von den pauschalen Strukturen, Wegen und Streben nach Sicherheit. Nur dann hat man auch die eigene Freiheit, zu bestimmen, zu tun und zu lassen, was man wirklich möchte. Und nicht, was die Gesellschaft vorgibt, wie und was man zu tun hat.

2. Was ist aus Violeta geworden?
- Tja, Violeta fand leider ein ganz trauriges Ende. Ich hatte ja von Anfang an vor, sie am Ende der Reise weiterzuverkaufen. Es war klar, dass das nicht soohne weiteres gehen würde, das sie ja nun mal chilenische Papiere hatte und egal wo auf jeden Fall erst mal importiert werden müsste. Erschwerend hinzu kam nun, dass das alles auf einmal unerwartet schnell passieren musste. Da ging dann leider nichts mehr. Es gab zwar schon etliche Interessenten, aber wir scheiterten halt einfach am Papierkrieg. Noch dazu, wo ich doch quasi inoffiziell damit nach Kolumbien eingereist war, weil ja die Deppen vom Zoll an der Grenze am Wochenende nicht zu arbeiten pflegen, und ich aber ausgerechnet an einem Samstag einreiste. Ohne Passierschein halt dann. Anyway, mir blieb nix anderes übrig, als Violeta für fast geschenkt (US$ 250.-) an einen Mechaniker abzugeben, der sie auseinandernehmen würde, um die Ersatzteile zu verwerten. Das einzige, was für mich von ihr übrig blieb, sind die Kennzeichen, der Schlüssel, der aufgeklebte Schriftzug mit ihrem Namen, den ich fein säuberlich ablöste, und die einzigen zwei 'Kühlerfiguren', die am Ende noch übrig waren.

3. wie bist Du mit dem Verlauf Deiner Patenschaft für Dorian zufrieden? Schreibt Dir die Familie Deines Patenkindes??
- Ich kann nur sagen, dass ich sehr zufrieden bin damit. Leider komme ich selber gar nicht so oft dazu, Dorian und seiner Familie zu schreiben, wie ich es mir eigentlich vorstelle. Aber Dorian, bzw. seine Mutter (er selber ist dazu noch zu klein) schreibt regelmässig und sie freuen sich auch immer sehr über meine Post. Natürlich kann man aufgrund ihres Bildungsstandes nicht erwarten, dass sie literarische Kunstwerke verfassen, aber man merkt schon, dass sie sich bemühen. Leider dauert der Postweg nach und aus Bolivien immer sehr lange, sodass irgendwelche Neuigkeiten oftmals schnell überholt sind. Aber das hat ja nun nichts mit dem CCF zu tun. Nun habe ich das Projekt ja auch besucht bei meinem letzten Urlaub Anfang des Jahres. Und ich hatte auch den Eindruck, dass man sich wirklich um die Menschen und vor allem natürlich die Kinder dort kümmert. Es wurde gerade ein neues Schulgebäude gebaut, weil das alte einfach zu klein war und sich viele Kinder wenig Platz teilen mussten, bisher. Es gibt dort eine "Kantine", wo sie zu essen bekommen, und es gibt es Arztzimmer, wo sie medizinisch untersucht und versorgt werden.


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